Wanderungsbericht

Wandern rund um Duisburg und 6 Seen Platte

An diesem Wochenende wollten wir eigentlich über das Wochenende nach Rurberg fahren. Sajjad, der gerade im Ramadan war, entschied sich, sich uns nicht anzuschließen, sondern organisierte stattdessen eine kurze Wanderung in Duisburg (wo er lebt). Laut Wettervorhersage kam der Polarwind aber in dieser Woche nach Europa, und die Jugendherberge in Rurberg war so flexibel, dass wir die Reservierung um zwei Wochen verschieben konnten. So, am Ende war ich bei einer Wanderung von jemand anderem, zum ersten Mal im VRR-Bereich (Ich habe bereits einmal die Wanderung in der VRS-Bereich von Bhagyashree vor zwei Jahren mitgemacht).

Am Anfang war ich nicht einmal wirklich motiviert, mit ihnen zu wandern; Duisburg ist einfach zu flach. Auch ist es richtig, dass Duisburg viel Natur hat, aber die Landschaft ändert sich nicht wirklich. Man sieht Bäume, Bäume und Bäume. Jedenfalls hat Sajjad mich auch zum Organisator gemacht, also habe ich mein Bestes getan, um die Strecke interessant zu machen. Hier der Trick: Duisburg hat berühmte Seen, die meist nicht eingezäunt sind, so dass wir am Wasser entlang laufen können, und wenn die Temperatur hoch genug ist, können wir auch ins Wasser, was heute offensichtlich nicht der Fall war. Jedenfalls habe ich mich sehr bemüht, die Wege entlang der Seen für die heutige Wanderung zu maximieren. So habe ich nach langer Überlegung die Strecke wie oben gezeigt zusammengeschmissen, was aber eben erklärt, warum es so ziellos aussieht. Jetzt weißt du warum. Wer der Gruppe folgt, weiß jedenfalls nicht, wie seltsam der Trail tatsächlich aussieht. Auch wenn ich dazu ein paar Kommentare bekommen habe, glaube ich nicht, dass es für irgendwen ein echtes Problem war.

Es war heute tatsächlich kalt, kaum zu glauben, dass wir vor über einem Jahr in einem Fluss schwammen. Aber der Himmel war strahlend blau mit ein paar sommerlichen Wolken hier und da. Trotz des furchtbar trockenen Sommers im vergangenen Jahr und des nassen Frühlings in diesem Jahr konnten wir die lebhaften grünen Blätter an den Bäumen sehen.

Es gibt einen Turm im Bereich der 6 Seen (auf dem einzigen Hügel). Ich weiß nicht, wofür das ursprünglich gemacht wurde, aber trotzdem können wir den Turm hinaufgehen und die Umgebung sehen. Es müssen Tausende Fotos von diesem Ort sein. Trotzdem habe ich welche gemacht.

Es gibt ein Restaurant in diesem Bereich, Haus Seeblick, wo wir eine Pause eingelegt haben, obwohl ich denke, dass niemand drinnen zu Mittag gegessen hat (obwohl einige Leute das WC benutzten). Es wäre vielleicht besser gewesen, wenn wir die Pause an der großen Brücke in der Nähe des Restaurants gehabt hätten.

Wir gingen entlang des künstlichen Kanals, der oft für Wassersport genutzt wird. Es gab offensichtlich einen Kanu-Wettbewerb (oder so etwas in dieser Art), als wir dort waren. Es ist in der Tat kein Ort zum Wandern. Doch im Vergleich zu anderen flachen Stellen entlang des Wassers im Ruhrgebiet gab es deutlich weniger Radfahrer und die Strecke war daher eher stressfrei. Außerdem konnten wir das erste Eis dieses Jahres gegen Ende bekommen.

Mehr über diese Veranstaltung findest du auf dieser Seite. Die Strecke kann über diesen Link (im kml-Format) oder diesen Link (im gpx-Format) heruntergeladen werden.

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